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"Birnenwechsel"

"Birnenwechsel"

Nur wenige Bauteile im Auto sind genormt und können so einfach getauscht werden wie die Halogen-Leuchtmittel der Scheinwerfer. Trotz der einheitlichen Bauweise gibt es einiges zu beachten.

Im Zubehörhandel sind Halogenlampen in vielen Preis- und Leistungsklassen verfügbar. Minimale Anforderung, die jeder Fahrer an die Leuchten stellen sollte, ist die Zulassung für den Straßenverkehr nach dem ECE-Prüfverfahren. Zugelassene Lampen tragen die Kennzeichnung E in Verbindung mit einer Ziffer. So steht E1 für ein in Deutschland zugelassenes Produkt, bei einer abweichenden Kennzeichnung ist Vorsicht geboten.

Ebenso ist Vorsicht angesagt, wenn allzu vollmundige Behauptungen oder extrem niedrige Preise die Verpackung zieren. Mangelhafte Plagiate und im wahrsten Sinne des Wortes „Blender” sind auch in diesem Marktsegment verbreitet.

Leuchtmittel von Philips

Vor einem gut sortierten Warenregal im Zubehörhandel fällt die Auswahl des richtigen Leuchtmittels schwer. Einem Markenprodukt sollte der Vorrang gegenüber unbekannten Herstellern eingeräumt werden. Unabhängige Tests belegen immer wieder, dass bekannte Firmen qualitativ höherwertige Produkte anbieten. Geringfügig höhere Kosten werden in der Regel durch eine längere Lebensdauer und eine höhere Lichtausbeute wettgemacht.

Die für den vorhandenen Scheinwerfer geeignete Birne findet man durch die H-Codierung. Diese ist der Betriebsanleitung zu entnehmen oder steht auf dem Leuchtmittel selbst. Im Zweifel helfen der AUTOFIT® Partner in der Nähe oder der Zubehörhandel weiter. H1 und H7 sind Lampen, die in getrennt aufgebaute Reflektoren für Fern- bzw. Abblendlicht passen. H3 sind Lampen für Nebelscheinwerfer. Am weitesten verbreitet sind H4-Birnen mit zwei Fäden, die Abblend- und Fernlicht erzeugen.

 

"Birnenwechsel! Neue Birne Fällig?"

Birnenwechsel

Bei modernen Fahrzeugen gestaltet sich der vermeintlich einfache Austausch von Scheinwerferbirnen aufgrund der engen Bauweise für den Laien recht schwierig. Bevor es hier zu teuren Schäden an Bauteilen oder Kurzschlüssen kommt, sollte lieber der Service eines AUTOFIT® Partners in Anspruch genommen werden. Wollen Sie den Tausch dennoch in Eigen-Regie vollziehen, machen Sie sich vorab mit der Bedienungsanleitung vertraut.

Ist eine Halogen-Glühlampe aufgrund des Alterungsprozesses defekt, empfiehlt es sich, die zweite Glühlampe auf der anderen Seite gleich mitzutauschen. Zum einen strahlen so beide Scheinwerfer stets mit derselben Helligkeit. Zum anderen fällt ansonsten ein höherer Aufwand an, da diese Leuchtmittel erfahrungsgemäß eine ähnliche Lebenserwartung besitzen.

Achten Sie beim Birnenwechsel darauf, ob das Scheinwerfer defekt oder der Reflektor getrübt sind und ob sich Feuchtigkeit oder gar Wassertropfen im Inneren des Scheinwerfergehäuses befinden. In solchen Fällen sollten Sie dringend eine Werkstatt aufsuchen.

Beim eigentlichen Einbau der Glühlampe sollte man niemals den Glaskolben der Lampe anfassen. Die Fingerabdrücke brennen sich in den Glaskolben ein und vermindern die Lichtleistung der Glühlampe. Im schlimmsten Fall kann es dadurch sogar zu einem vorzeitigen Ausfall der Glühlampe kommen.

Da selbst bei den besonders präzise hergestellten H7-Halogenlampen die Glühwendel nicht immer an derselben Stelle positioniert ist, kann ein zuvor korrekt eingestellter Scheinwerfer nach dem Lampenwechsel zum Blender werden. Daher sollte die Scheinwerfereinstellung anschließend in einer Werkstatt überprüft und gegebenenfalls korrigiert werden.

 

Xenon - ein Fall für den Fachmann

Anstatt einer Glühwendel leuchtet bei Xenon-Lampen ein Lichtbogen. Der wird durch Zünden eines Edelgases mit hoher Spannung (23.000 Volt) erzeugt. Für die Aufrechterhaltung des Lichtbogens sind 90 Volt erforderlich. Die notwendige Transformation vom 12-Volt-Fahrzeugbordnetz übernimmt für jede Lampe ein eigenes Vorschaltgerät. Aufgrund der Gefahr, die von diesen hohen Spannungen ausgeht, bleibt der Zugang Selbermachern verwehrt. Allerdings halten Xenon-Glühlampen in der Regel ohnehin so lange wie das Auto.  

 

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